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Rubrik: News

Übergangsbestimmung erlassen
Alte Abschlüsse mit Masterstatus

Published: 02.02.2006 06:00
Modified: 02.02.2006 08:46
 

(cm (mailto:christoph.meier@sl.ethz.ch) ) Alte Lizentiats- und Diplomabschlüsse sind gleichwertig den neuen Mastertiteln. Das gab gestern Mittwoch die Schweizerische Universitätskonferenz (SUK) bekannt (1) . Um die Absolventinnen und Absolventen der Hochschulen, die vor dem Inkrafttreten der Bologna-Reform studierten, nicht zu diskriminieren, hat die SUK eine Übergangsbestimmung zur Gleichwertigkeit von Lizentiat / Diplom und Masterabschluss erlassen.

Die Ergänzung der Bologna-Richtlinien hat folgenden Wortlaut:

auflistungszeichen 1. Lizentiate und Diplome sind einem Masterabschluss gleichwertig. Die Gleichwertigkeit wird auf Gesuch hin von der Universität bescheinigt, die das Lizentiat oder Diplom ausgestellt hat.
auflistungszeichen 2. Inhaberinnen und Inhaber eines Lizentiats oder Diploms sind berechtigt, anstelle des bisherigen Titels den Mastertitel zu führen.


 

In ihrem Kommentar weist die SUK darauf hin, dass der Zweck der neuen Bestimmungen eine Harmonisierung des Übergangs vom alten zum neuen Studienmodell sei. Zusätzlichen Anforderungen wie etwa Bestimmungen über die Zulassung zum Doktorat, die einen bestimmten Notendurchschnitt voraussetzen, dürfen nur gestellt werden, wenn sie sowohl für Masterabsolventen als auch für Linzentiaten und Diplomanden gelten.

Die SUK schreibt weiter, dass die kantonalen Universitäten und die ETH zu verpflichten sind, die Gleichwertigkeit der Abschlüsse auf Gesuch einer Studentin oder eines Studenten hin zu bescheinigen. Auf die englisch formulierten fachlichen Präzisierungen des Titels sei dabei jedoch zu verzichten, da die alten Studiengänge zwar von gleichem Niveau, jedoch inhaltlich oft nicht deckungsgleich mit den neuen sind.

Um sich jedoch einfach nur Master zu nennen, ist für die Inhaber eines Lizentiats oder Diploms keine Bescheinigung der Universität nötig. Der neue und alte Titel dürfen jedoch nur alternativ, nicht aber kumulativ getragen werden.

Die neuen Richtlinien wurden von der SUK am 1. Dezember 2005 beschlossen und sind seit gestern Mittwoch, 1. Februar 2006, in Kraft.

Footnotes:
 

(1 Schweizerischer Universitätskonferenz: www.cus.ch



 

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Tages-Anzeiger vom 03.09.2005


Warnung vor Schnurlos-Telefonen


An einer Fachtagung an der ETH wurde die Forderung gestellt, die Leistung von Handy-Antennen ums 100fache zu reduzieren und auf Schnurlos-Telefone zu verzichten.

Von Ruedi Baumann

 

Zürich. - Die Angst vor Erkrankungen wegen hochfrequenter elektromagnetischer Wellen muss von den Behörden ernst genommen werden. Zu diesem Schluss kamen gestern die 250 Teilnehmer an einer internationalen Fachtagung zum Thema «Gesundheit und Mobilfunk». Die Hälfte der Teilnehmer waren Vertreter von Gemeinden und Kantonen. «In den Gemeinden spüren die Behörden die Angst der Bevölkerung, weil sie sich mit den Baugesuchen für Antennen herumschlagen müssen», sagte die grüne Nationalrätin Pia Hollenstein (St. Gallen). In National- und Ständerat sei der Druck aber noch viel zu klein.

Es dürfe nicht sein, dass die Mobilfunkindustrie ein riesiges «Feldexperiment» mit Millionen von Leuten durchführe, sagte Guido Huwiler, Baubiologe und Kopräsident der organisierenden Interessengemeinschaft Baubiologie (SIB). Nach Ansicht des österreichischen Arztes und Forschers Gerd Oberfeld entwickelt sich die Mobilfunktechnik heute in eine verkehrte Richtung. Antennen und Sendeleistungen würden im Zusammenhang mit dem neuen UMTS-Standard darauf ausgelegt, «dass man sogar in der Tiefgarage auf dem Telefon Fernsehempfang hat».

Gemäss Huwiler werden 70 Prozent aller Handygespräche in Gebäuden geführt. Immer mehr Leute benutzen auch im Haus oder im Büro ihr Mobiltelefon, weil sie ihre Nummern gespeichert haben. Die Telefonanbieter würden diese Bequemlichkeit nutzen - zumal sie so auch mehr verdienen - und ihre Antennen auf maximale Sendeleistung stellen, um bis in den Keller hinunter Empfang zu haben. Im Namen der SIB forderte Huwiler eine Reduktion der Sendeleistung ums 100fache.

Die gefährlichen Antennen zu Hause

Aus Bequemlichkeit haben heute immer mehr Haushalte Schnurlos-Telefone. Diese sind bereits ab 50 Franken erhältlich. Die allermeisten dieser Funktelefone funktionieren nach dem DECT-Standard. Das ist eine digitale, gepulste Mikrowelle, die im Haus meistens stärker ist als Signale von Handyantennen. Das Heimtückische an diesen Telefonen: Die Basisstation sendet 24 Stunden im Tag. Es sind erst vereinzelte Modelle auf dem Markt, die abschalten, sobald der Hörer auf die Basisstation zurückgestellt wird. Zum Problem werden gemäss Huwiler auch drahtlose Computernetzwerke, die ebenfalls im Hochfrequenzbereich arbeiten. Heute hat fast jeder Laptop ein eingebautes Wireless-Sendeteil. Auch ohne WLAN im Haus suche das Gerät pausenlos einen Sender. Abhilfe schaffe eine Änderung der Grundeinstellung.

Ein sehr emotionales Thema konnte an der Tagung nur andiskutiert werden: Gesundheitsgefährdungen durch elektromagnetische Mikrowellen. Von Ärzten und Naturwissenschaftlern wurden zahlreiche Studien vorgestellt, die beim Menschen Beschwerden nachweisen konnten: Herzstörungen, Kopfschmerzen, quengelnde Kinder, Schlafstörungen, Konzentrationsmangel, Bluthochdruck, Augenreizungen, Sehstörungen, Ohrenrauschen und Blutbildveränderungen bis hin zu Krebs und Hirntumoren.

Am eindrücklichsten war der 42-jährige deutsche Physiker und promovierte Elektrotechniker Volker Schorpp, der bis Ende der 90er-Jahre vor Gesundheit und Unternehmungslust nur so strotzte. Die Verbreitung des Mobilfunks änderte sein Leben dramatisch; er litt an allen möglichen körperlichen und psychischen Gebresten. Erst in den Ferien an einem abgeschiedenen Strand ohne Funkwellen gesundete er in wenigen Wochen. Heute lebt er in einem abgeschiedenen, strahlenarmen Naturschutzgebiet im Zelt.

Handyempfang im Mikrowellenofen

Mit eigenen Experimenten belegte Schorpp anschaulich, dass die Antennenstrahlung meistens viel zu stark ist: In seinem Haus hat ein Handy sogar im geschlossenen und hochisolierten Mikrowellenherd noch Empfang. Und auch in der Badewanne empfängt es bis 18 Zentimeter unter Wasser. Schorpp forderte unter Applaus für strahlensensible Menschen ein Gebiet von mehreren 100 Quadratkilometern, möglichst von einem Gebirge umgeben, mit einer garantierten «Hochfrequenz-Versorgungslücke».

Die Auswirkung des Mobilfunks auf die Gesundheit sei eine hochkomplexe Angelegenheit, sagte Gregor Dürrenberger von der Forschungsstiftung Mobilkommunikation am ETH-Zentrum Zürich. Die grosse Mehrheit der Fachorganisationen bewerte heute die gesundheitlichen Risiken als «eher gering». Der Beweis der Unschädlichkeit allerdings sei umgekehrt nicht möglich. Solange die Unschädlichkeit der Funkwellen nicht bewiesen sei, forderte Pia Hollenstein, müssten die Gesundheitsbehörden endlich aktiv werden.

 

 

 

 

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Hochschulranking der "Times"
ETH in den Top Ten

Published: 05.11.2004 06:01
Modified: 05.11.2004 12:18
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(cm (mailto:christoph.meier@sl.ethz.ch) ) Zum bunten Strauss der Hochschulrankings ist eine neue Blüte hinzugekommen (1) . So stellte "The Times Higher Education Supplement" eine Rangliste der 200 besten Hochschulen auf (2) . Dabei erreicht die ETH Zürich den zehnten Rang, was sie gemäss "Times" zur besten kontinentaleuropäischen Universität macht. Beste Universität weltweit ist wieder einmal die Harvard University, der 1'000 Punkte zugeordnet wurden. Die ETH Zürich erreichte 553.7 Punkte, knapp 4 Punkte weniger als die vor ihr gelegene Princeton University. 289.4 Punkte brachten die EPFLausanne auf Rang 32, womit sie neben der ETH Zürich als einzige Schweizer Hochschule unter den ersten 50 figuriert. In Sachen Anziehungskraft für ausländische Studierende gehört die EPF weltweit sogar zur absoluten Spitze.

Auf die Liste der 200 Besten haben es auch die mit der ETH in der IDEA League verbundenen Institutionen geschafft. Das Imperial College London findet man auf dem 14., die TU Delft auf dem 78. und die RWTH Aachen auf dem 184. Rang. Das Massachusetts Institute of Technology (MIT), im Rahmen der Alliance for Global Sustainability (AGS) mit der ETH Zürich verbunden, belegt den 3. Platz. Die ebenfalls in der AGS engagierte Universität Tokyo liegt auf Rang 12, die Chalmers University (Schweden) erreichte Platz 110.

Die ETH Zürich wird in der Studie als Europas "citations champion" bezeichnet. Sie liegt bei der zitierten Forschung hinter dem einsam führenden California Institute of Technology (Caltech) weltweit gar an zweiter Stelle. Die ETH habe mit ihren 58 Prozent ausländischen Professoren ein "erstaunlich internationales Profil", schreibt die "Times" zudem. Die ETH Zürich sei ein Beispiel dafür, dass es nicht nur Hochschulen im angelsächsischen Raum zu Top-Positionen bringen könnten.

Die Gewichtung der gewählten Rangierungs-Kriterien verteilt sich wie folgt: Die grösste Bedeutung wird einer aktuellen Befragung der Peers zugemessen (50 %). Befragt wurden 1'300 Akademiker aus 88 Ländern nach den besten Institutionen in ihrem Gebiet. Die zitierte Forschung von Angehörigen der betreffenden Hochschulen wird zu 20 % gewichtet, die Anzahl der Studierenden pro Fakultät ebenfalls zu 20 %. Die Anzahl ausländischer Studierender fliesst zu 5 % in die Wertung ein, dasselbe gilt für die Zahl international renommierter Vertreter der Unis. Die Herausgeber des Rankings kündigen an, in einigen Monaten eine verfeinerte und fachspezifische Analyse nachzuliefern.

Footnotes:
 

(1 Vgl. neuerer "ETH Life"-Bericht zu einem anderen Ranking "ETH stabil rangiert": www.ethlife.ethz.ch/articles/rankingshanghai04.html
(2 Bericht in der Times zum Ranking: www.timesonline.co.uk/article/0,,2-1343642,00.html



(Merci dem Romain Becker)

 

Dei Zürcher Studenten schengen dem DNF gudd ze gefaalen...

Quelle: Feierkroop, November 2002 (merci René Heinerscheid) Quelle: Feierkroop, Januar 2001 (merci René Heinerscheid)


Un résultat de recherche qui peut nous intéresser tous…cliquer ici

Quelle: NZZ, Janvier 2002 (merci Romain Becker)

 


 

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